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Firma in Dubai gründen

Dubai Firma gründen

Du kennst das Szenario: November in Deutschland, grauer Himmel, und auf Instagram siehst du wieder diese Unternehmer mit ihren Dubai-Companies. Sonne, Pool, null Steuern. Klingt verlockend, oder? Hier kommt die Realität: So einfach ist es nicht.

Die Wahrheit über Dubai-Firmengründungen ist vielschichtiger. Aber genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick. Dubai ist nicht nur ein Steuerparadies, sondern auch eine bedeutende Metropole und ein globales Wirtschaftszentrum, das durch seine strategische Lage und wirtschaftliche Bedeutung zahlreiche Vorteile für Unternehmensgründer bietet.

Dubai funktioniert nicht nur als Steuerparadies für Leute, die dem deutschen Fiskus entfliehen wollen. Es ist ein knallharter Business-Standort mit echten Chancen – aber auch mit Fallen, die teuer werden können. Eine Dubai-Firma kann dein Leben verändern. Oder dich ein Vermögen kosten. Die Menschen in Dubai, insbesondere die Vielzahl internationaler Fachkräfte, Expats und Experten aus aller Welt, prägen die Entwicklung der Stadt und machen sie zu einem einzigartigen Wirtschaftsstandort.

Das Feedback ist folgendes: Die Hälfte ist begeistert, die andere Hälfte bereut den Schritt. Der Unterschied liegt in der Vorbereitung und den richtigen Informationen. Die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen in Dubai sind eng mit den arabischen Emiraten verbunden, weshalb ein Verständnis der Besonderheiten der gesamten Region für eine erfolgreiche Firmengründung unerlässlich ist.

Dieser Guide erklärt dir jeden Aspekt der Dubai-Firmengründung. Ohne Schönfärberei, ohne Dubai-Romantik. Nur Fakten, echte Kosten und praktische Einblicke. Die Inhalte dieses Guides sind umfassend, aktuell und auf die wichtigsten rechtlichen, steuerlichen und professionellen Themen zugeschnitten. Zusätzlich findest du einen Vergleich verschiedener Gesellschaftsformen und Standorte, damit du die beste Entscheidung für deine Firmengründung treffen kannst.

Warum überhaupt eine Firma in Dubai?

Die Grundfrage lautet: Was spricht für Dubai statt für deutsche Standorte?

Die naheliegende Antwort: Steuern. Dubai bietet unter bestimmten Bedingungen tatsächlich niedrige Unternehmenssteuern. Seit Juni 2023 gibt es eine Corporate Tax von neun Prozent auf Gewinne über 375.000 AED (etwa 94.000 Euro). Verglichen mit deutschen Steuersätzen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Solidaritätszuschlag) bleibt das attraktiv. Darüber hinaus genießen Privatpersonen in den Vereinigten Arabischen Emiraten Steuerfreiheit auf ihr Einkommen, da keine Einkommensteuer erhoben wird. Die VAE bieten für Unternehmen und Unternehmer attraktive Steuervorteile, darunter keine Steuern auf Gehälter, Dividenden und Kapitalerträge.

Die Steuern sind aber nur ein Aspekt.

Dubai erschließt dir den gesamten Middle-East-Markt. Die geografische Lage zwischen Europa, Asien und Afrika ist strategisch perfekt. Als Wirtschaftszentrum am Golf fungiert Dubai als Tor zwischen den aufstrebenden Märkten des Ostens und den etablierten Märkten des Westens. Die Infrastruktur gehört zu den modernsten weltweit. Der Flughafen zählt zu den größten international. Die Stadt ist sicher, technologisch fortschrittlich, multikultural. Die Bürokratie läuft schneller als in Deutschland – wenn du das System verstehst.

Digitale Nomaden und Online-Unternehmer wählen Dubai, weil sie von dort global arbeiten können. Business läuft auf Englisch, die Expat-Community ist lebendig. Wer dauerhaft nach Dubai auswandern möchte, muss zusätzlich Wohnungssuche, Schulen für Kinder und alltägliche Behördengänge einplanen. Die Auswanderung nach Dubai ist für viele auch wegen der steuerlichen Vorteile und der Steuerfreiheit auf Einkommen attraktiv.

Das klingt vielversprechend.

Das Steuersystem der Vereinigten Arabischen Emirate ist unternehmensfreundlich gestaltet: Neben der niedrigen Unternehmenssteuer profitieren Unternehmen in bestimmten Freezones von Steuerbefreiungen. Für Privatpersonen gilt weiterhin die vollständige Steuerfreiheit auf Einkommen, da keine Einkommensteuer erhoben wird.

Aber Dubai passt nicht zu jedem. Wenn dein Geschäftsmodell deutsche Vor-Ort-Betreuung verlangt, bringt eine Dubai-Firma wenig. Ohne echte Präsenzbereitschaft in Dubai wird es kompliziert. Wer glaubt, eine Dubai-Firma zu gründen und gemütlich in Deutschland zu bleiben, liegt falsch. Das deutsche Finanzamt prüft genau.

Die Entscheidung für eine Unternehmensgründung in den Vereinigten Arabischen Emiraten bietet im Vergleich zu anderen Ländern erhebliche Vorteile, insbesondere durch das günstige Steuersystem, die Steuerfreiheit auf Einkommen und die attraktiven Rahmenbedingungen für Unternehmer.

Die zwei wichtigsten Zonen: Freezone vs. Mainland

Dubai bietet verschiedene Gesellschaftsformen: Mainland, Free Zone und Offshore.

Überblick über die Gesellschaftsformen

  • Mainland: Unternehmen dürfen im gesamten Inland der VAE tätig sein. Die Limited Liability Company (LLC) ist die gängigste Rechtsform für Mainland-Firmen in Dubai und bietet eine flexible Struktur mit Haftungsbeschränkung. Für Gründer ist es wichtig, die richtige Struktur zu wählen und alle gesetzlichen Regelungen einzuhalten, um einen erfolgreichen Start zu gewährleisten. Der Ablauf der Gründung umfasst mehrere Schritte, bei denen Risiken wie rechtliche Hürden und Kostensteigerungen sorgfältig beachtet werden sollten. Experten und professionelle Beratung helfen dabei, die passende Gesellschaftsform zu wählen und Risiken zu minimieren.
  • Free Zone: Unternehmen in speziellen Wirtschaftszonen mit besonderen Vorteilen. In den Freezones gibt es verschiedene Geschäftsbereiche, für die spezielle Lizenzen und Genehmigungen erforderlich sind. Besonders im Bereich Logistik bieten viele Freezones Standortvorteile durch moderne Infrastruktur und steuerliche Vorteile.
  • Offshore: Offshore-Firmen dürfen nicht im Inland tätig sein, eignen sich für Holding-Strukturen und Vermögensschutz.

Freezone – der Klassiker für internationale Unternehmer

Freezone-Gründungen sind bei Ausländern am beliebtesten. Dubai hat über 30 verschiedene Freezones – jede mit eigenem Schwerpunkt. In diesen Freezones genießen Unternehmen 100% ausländisches Eigentum und sind von Export- und Importzöllen befreit. Die bekanntesten: DMCC, IFZA, DAFZA und Dubai CommerCity (für E-Commerce).

Vorteile Freezone:

  • Kein lokaler Partner nötig
  • Vollständiges Firmeneigentum
  • Komplette Gewinnausschüttung möglich
  • Schnelle Gründung (oft binnen Tagen)
  • Visa für Geschäftsführer und Mitarbeiter inklusive (Visa-Berechtigung ist eine wichtige Voraussetzung für das Leben und Arbeiten in den VAE)
  • Keine Körperschaftsteuer und keine Unternehmenssteuern für Free Zone Unternehmen, sofern die Qualifikationskriterien erfüllt sind

Viele Freezones bieten spezialisierte Unterstützung und Infrastruktur in verschiedenen Bereichen wie Logistik, FinTech, Medien oder E-Commerce. Besonders im Logistik-Sektor profitieren Unternehmen von modernster Infrastruktur und steuerlichen Vorteilen. Die Wahl der richtigen Freezone ist entscheidend, insbesondere für die erfolgreiche Beantragung eines Firmenkontos, da Banken unterschiedliche Anforderungen stellen. Experten helfen bei der Bewertung der passenden Freezone, unterstützen bei Visa-Anträgen und der Kontoeröffnung. Das Angebot an Dienstleistungen umfasst maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Geschäftsbereiche und erleichtert den Einstieg in den Markt.

Nachteile Freezone:

  • Direktverkauf auf dem lokalen Emirate-Markt nicht möglich

Passende Geschäftsmodelle für Freezone:

  • Digitale Unternehmer, E-Commerce, Consulting, IT-Services, Online-Marketing, Export-Import

Mainland – für echtes lokales Business

Mainland-Firmen sind im “normalen” Dubai angemeldet, außerhalb der Freezones. Die gängigste Rechtsform ist die Limited Liability Company (LLC), die eine Haftungsbeschränkung für die Gesellschafter bietet und besonders flexibel in der Strukturierung ist.

Vorteile Mainland:

  • Geschäfte überall in den Emiraten ohne Einschränkungen
  • Kein lokaler Sponsor mehr nötig (seit 2021 in den meisten Branchen)

Nachteile Mainland:

  • Aufwändiger Genehmigungsprozess
  • Höhere Kosten
  • Oft physisches Büro erforderlich; ab einem Gewinn von 375.000 AED unterliegen Mainland-Firmen der Körperschaftsteuer.
  • Für die Gründung einer Mainland-Firma ist in der Regel ein lokaler Sponsor erforderlich.

Passende Geschäftsmodelle für Mainland:

  • Immobilien, Restaurants, Einzelhandel, lokale Dienstleistungen
  • Geschäftsmodelle mit Mainland-Lizenzpflicht
  • In allen relevanten Bereichen sind lokale Genehmigungen erforderlich, und die Wahl des richtigen Bereichs ist entscheidend für die Geschäftstätigkeit.
  • Die Eröffnung eines funktionierenden Firmenkontos ist für Mainland-Firmen unerlässlich, da Banken spezifische Anforderungen an die Unternehmensstruktur und die gewählten Bereiche stellen.

Besonderes Augenmerk sollte auf die tatsächliche Geschäftsleitung gelegt werden, da diese für die steuerliche Einordnung nach dem Außensteuergesetz (AStG) und im Hinblick auf den Lebensmittelpunkt entscheidend ist. Bei Wohnsitz in Deutschland kann die steuerliche Zugehörigkeit und Verantwortung weiterhin bestehen, wenn die Geschäftsleitung oder der Lebensmittelpunkt nicht eindeutig nach Dubai verlagert wurde. Eine sorgfältige Dokumentation und Strukturierung ist daher unerlässlich, um steuerliche Risiken zu vermeiden.

Offshore-Gesellschaften

Offshore-Firmen dürfen nicht im Inland tätig sein, eignen sich ideal für Holding-Strukturen und Vermögensschutz. Die Struktur einer Offshore-Gesellschaft unterliegt speziellen Regelungen, die insbesondere auf internationale Geschäfte und steuerliche Optimierung ausgerichtet sind. Es ist wichtig, die jeweiligen gesetzlichen und behördlichen Regelungen zu beachten, da Offshore-Firmen strengen Anforderungen unterliegen und nicht für jede Geschäftstätigkeit geeignet sind.

Die Wahl einer Offshore-Struktur birgt bestimmte Risiken, wie etwa rechtliche Unsicherheiten, Kostensteigerungen und steuerliche Herausforderungen. Besonders zu beachten ist, dass die VAE kein Doppelbesteuerungsabkommen mehr mit Deutschland haben, was zu einer doppelten Besteuerung führen kann, wenn das Unternehmen in beiden Ländern als steuerpflichtig gilt. Daher ist eine professionelle Bewertung und individuelle Beratung durch erfahrene Experten unerlässlich, um die passende Struktur zu wählen und Risiken zu minimieren.

Unser Angebot umfasst umfassende Dienstleistungen für die Gründung und Verwaltung von Offshore-Firmen. Unsere Experten unterstützen Sie bei allen Schritten – von der Auswahl der richtigen Struktur über die Einhaltung der Regelungen bis hin zur Beantragung von Lizenzen und Bankkonten. Fordern Sie jetzt Ihr persönliches Angebot an.

Im Vergleich zu Freezone- und Mainland-Gesellschaften bieten Offshore-Firmen andere steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen. Während Freezone- und Mainland-Strukturen für operative Geschäfte und lokale Präsenz geeignet sind, dienen Offshore-Gesellschaften vor allem dem internationalen Vermögensschutz und der Steueroptimierung. Ein Vergleich der verschiedenen Gesellschaftsformen und ihrer jeweiligen Vorteile ist daher für eine fundierte Entscheidung unerlässlich.

Die meisten deutschen Unternehmer starten mit Freezone. Das ist einfacher, günstiger, flexibler. Mainland wird relevant, wenn das Business wächst und lokale Präsenz wichtiger wird.

Die Lizenz: Was passt zu deinem Geschäftsmodell?

Jede Dubai-Firma braucht eine Lizenz. Diese bestimmt deine erlaubten Geschäftsaktivitäten und muss zu den jeweiligen Bereichen passen, in denen du tätig sein möchtest. Die Wahl der richtigen Lizenz ist entscheidend, da für verschiedene Bereiche spezielle Regelungen und Genehmigungen gelten. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Regelungen sowie die passende Struktur deines Unternehmens sind für eine erfolgreiche Lizenzierung unerlässlich. Die falsche Lizenz kostet später viel Geld.

Experten unterstützen dich mit individueller Beratung bei der Auswahl der optimalen Lizenz und helfen, Risiken zu minimieren. Das Angebot an Lizenzen ist vielfältig – für die Beantragung müssen wichtige Dokumente wie das Memorandum of Association (MoA) und die Trade License eingereicht werden.

Die drei Haupttypen von Lizenzen

  • Commercial License – für Handel und E-Commerce. Bei Produktkauf und -verkauf notwendig. Import, Export, Online-Shops, Großhandel. Standardlizenz für viele Online-Unternehmer. In diesem Bereich ist es besonders wichtig, die passende Struktur zu wählen und alle relevanten Regelungen einzuhalten, da unterschiedliche Bereiche spezielle Anforderungen und Genehmigungen erfordern.
  • Professional License – für Dienstleistungen. Consulting, Marketing, IT-Services, alle Beratungsformen. Ideal für Freiberufler und Agenturen. Die richtige Struktur und die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen sind auch hier entscheidend, um Risiken zu minimieren und die Abgrenzung zwischen Privatperson und Firma klar zu definieren.
  • Industrial License – für Produktion und Herstellung. Nur bei tatsächlicher Produktion nötig. Für die meisten irrelevant. Auch in diesem Bereich gelten besondere Regelungen, die beachtet werden müssen.

Innerhalb dieser Kategorien existieren hunderte spezifische Aktivitäten. Du kannst mehrere Aktivitäten kombinieren. Eine Firma darf beispielsweise E-Commerce UND Consulting betreiben – bei der Gründung angeben.

Praktischer Tipp: Denk nicht nur an dein aktuelles Geschäftsmodell, sondern an die nächsten 2-3 Jahre. Willst du später auch physische Produkte verkaufen? Nimm die Aktivität jetzt mit auf. Kostet kaum mehr, spart später Aufwand.

Hinweis: Die Auswahl der passenden Lizenz und die optimale Struktur für dein Unternehmen sollte idealerweise mit Unterstützung von Experten erfolgen. Eine professionelle Beratung hilft dir, die richtigen Entscheidungen für deine Bereiche zu treffen und alle Regelungen einzuhalten.

Kosten der Firmengründung: Was kommt wirklich auf dich zu?

Die ehrliche Antwort: Das hängt von vielen Faktoren ab.

Hier sind realistische Zahlen ohne Schönfärberei. Um die tatsächlichen Kosten für die Firma in Dubai zu gründen, ist es wichtig, ein individuelles Angebot einzuholen und einen Vergleich der verschiedenen Optionen durchzuführen. Experten empfehlen, die Kostenstruktur gemeinsam mit einer persönlichen Beratung zu bewerten, um die beste Lösung für Ihre Bedürfnisse zu finden. Dabei sollten auch die Risiken einer ungenauen Kostenplanung berücksichtigt werden – eine professionelle Bewertung hilft, unerwartete Kosten und rechtliche Hürden zu vermeiden.

Freezone-Setup

  • Lizenzgebühren: 10.000-15.000 AED (ca. 2.500-3.750 Euro) pro Jahr
  • Flexi-Desk oder virtuelles Büro: 5.000-10.000 AED (ca. 1.250-2.500 Euro) pro Jahr
  • Visa (für dich als Geschäftsführer): 3.000-5.000 AED (ca. 750-1.250 Euro) einmalig
  • Emirates ID, Gesundheitscheck, etc.: 1.000-2.000 AED (ca. 250-500 Euro)
  • Agent/Setup-Service: 3.000-10.000 AED (ca. 750-2.500 Euro), je nach Support-Umfang

Um die tatsächlichen Kosten optimal zu bewerten und das passende Angebot für deine Bedürfnisse zu finden, empfiehlt sich eine persönliche Beratung durch erfahrene Experten. Sie unterstützen dich dabei, individuelle Anforderungen zu berücksichtigen und ein maßgeschneidertes Angebot zu erhalten.

Gesamtkosten im ersten Jahr: 22.000-42.000 AED, etwa 5.500-10.500 Euro

Mainland-Setup

  • Lizenzgebühren und Büro: 15.000-30.000 Euro im ersten Jahr, je nach Branche und Büro-Anforderungen. Für eine genaue Bewertung der Kosten empfiehlt es sich, ein individuelles Angebot einzuholen und auf die Beratung durch erfahrene Experten zu setzen, um die optimale Lösung für Ihre Firmengründung in Dubai zu finden.

Laufende Kosten (ab Jahr 2)

  • Lizenzverlängerung: 10.000-15.000 AED
  • Büro/Adresse: 5.000-10.000 AED
  • Visa-Verlängerung: 3.000-5.000 AED
  • Buchhaltung: 6.000-24.000 AED (500-2.000 Euro pro Monat), je nach Komplexität
  • Emirates ID Renewal: ca. 1.000 AED

Jährlich ab Jahr 2: 25.000-55.000 AED, etwa 6.000-14.000 Euro.

Versteckte Kosten:

  • Regelmäßige Flüge nach Dubai
  • Krankenversicherung (Visa-Pflicht)
  • Eventuell Wohnung bei längeren Aufenthalten

Die laufenden Kosten können je nach individueller Situation stark variieren. Eine professionelle Beratung durch erfahrene Experten ist daher unerlässlich, um ein passendes Angebot zu erhalten und die tatsächlichen Kosten realistisch zu bewerten. Experten helfen dabei, Risiken bei der Kostenplanung zu erkennen und zu minimieren. Fordern Sie jetzt ein individuelles Angebot an, um die für Sie beste Lösung zu finden.

Dubai-Firmengründung ist nicht billig. Wer behauptet, das gehe für 3.000 Euro, verschweigt wichtige Kostenpunkte. Verglichen mit deutschen Steuerersparnissen (bei korrektem Setup) kann sich das trotzdem stark lohnen.

Der Gründungsprozess: Schritt für Schritt

Schritt 1: Freezone oder Mainland wählen

Für Online-Business ist Freezone meist die bessere Wahl. Die Wahl zwischen Freezone und Mainland sollte jedoch immer auf einer fundierten Beratung durch erfahrene Experten basieren, um individuelle Anforderungen, steuerliche Vorteile und Unternehmensstrukturen optimal zu berücksichtigen. Ein Vergleich und eine Bewertung der verschiedenen Gesellschaftsformen – wie Offshore-, Free Zone- und Mainland-Gesellschaften – helfen dabei, die passende Lösung zu finden. Die richtige Freezone zu wählen, ist entscheidend für den Erfolg Ihres Unternehmens in Dubai, da jede Zone unterschiedliche Vorteile bietet. Fordern Sie jetzt ein individuelles Angebot an, um die beste Strategie für Ihre Firmengründung zu erhalten.

Schritt 2: Freezone aussuchen

Nicht alle Freezones sind gleich. Ein sorgfältiger Vergleich der verschiedenen Freezones ist unerlässlich, da jede Zone unterschiedliche Vorteile, steuerliche Aspekte und Strukturen bietet. DMCC ist teurer, aber angesehen. IFZA ist günstiger und wird von vielen Gründungsagenturen empfohlen. Dubai CommerCity passt perfekt für E-Commerce, aber nur für diese Branche. Die Wahl der falschen Freezone kann erhebliche Risiken mit sich bringen, insbesondere in Bezug auf Lizenzierung und Geschäftstätigkeit. Deshalb empfiehlt es sich, eine persönliche Beratung durch erfahrene Experten in Anspruch zu nehmen, um eine individuelle Bewertung zu erhalten und ein passendes Angebot für Ihre Bedürfnisse zu bekommen. Diese Entscheidung lässt sich schwer rückgängig machen.

Schritt 3: Firmenname und Aktivitäten festlegen

Dein Firmenname braucht eine Genehmigung. Bestimmte Wörter sind verboten (z.B. “Royal”, “Emirates” ohne Sondergenehmigung). Er darf nicht zu ähnlich zu bestehenden Namen sein. Die Freezone prüft das. Bei der Auswahl des Firmennamens und der Festlegung der Aktivitäten ist es wichtig, die geltenden Regelungen zu beachten und eine passende Struktur für die verschiedenen Bereichen deines Unternehmens zu wählen.

Gleichzeitig legst du die Business-Aktivitäten fest. Denk hier langfristig. Experten empfehlen, sich vorab umfassend beraten zu lassen, um die richtige Struktur zu wählen und sicherzustellen, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. Eine professionelle Beratung hilft dir, die passenden Bereiche und Aktivitäten zu definieren und Risiken zu vermeiden.

Schritt 4: Dokumente vorbereiten

Du brauchst:

  • Reisepass (beglaubigte Kopie)
  • Adressnachweis (z.B. Stromrechnung, nicht älter als 3 Monate)
  • Businessplan (manchmal, je nach Freezone)
  • Lebenslauf
  • Eventuell Referenzen oder Qualifikationsnachweise (bei Professional License)

Achte darauf, dass die Dokumente den aktuellen Regelungen in Dubai entsprechen und eine klare Struktur aufweisen, um die Anforderungen der Behörden zu erfüllen. Die Unterstützung durch Experten und eine professionelle Beratung sind hierbei sehr hilfreich, um Fehler zu vermeiden und alle notwendigen Unterlagen korrekt vorzubereiten.

Die meisten Dokumente müssen beglaubigt und ins Englische übersetzt werden. Das dauert.

Schritt 5: Lizenz beantragen

Dein Agent (oder du selbst) reicht alles bei der Freezone ein. Dabei ist es wichtig, die jeweiligen Regelungen der Freezone genau zu beachten und eine passende Struktur für das Unternehmen zu wählen, um die Lizenz erfolgreich zu beantragen. Experten unterstützen dich dabei mit individueller Beratung, damit alle Anforderungen erfüllt werden und der Prozess reibungslos abläuft. Die Freezone prüft die Unterlagen, stellt Rückfragen und genehmigt. Das dauert je nach Freezone 3-14 Tage.

Schritt 6: Bankkonto eröffnen

Ohne funktionierendes Firmenkonto ist eine Firma in Dubai nicht betriebsfähig, da die Eröffnung eines Bankkontos gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Beantragung eines Firmenkontos kann jedoch herausfordernd sein, insbesondere wenn die Firma in einer weniger anerkannten Freezone gegründet wird – dies birgt zusätzliche Risiken und kann zu Ablehnungen oder Verzögerungen führen. Für die Kontoeröffnung sind in der Regel ein gültiges Residence Visa und eine Emirates ID erforderlich.

Dubai-Banken sind extrem vorsichtig geworden. Du musst meist persönlich erscheinen, einen Businessplan vorlegen und deine Einkommensquellen belegen. Manche Banken lehnen ohne Begründung ab. Eine professionelle Beratung durch erfahrene Experten hilft, die Risiken zu minimieren, die passende Bank auszuwählen und alle Anforderungen korrekt zu erfüllen. Nutze unser Angebot für eine individuelle Beratung und Bewertung deiner Möglichkeiten, um die Kontoeröffnung erfolgreich zu gestalten.

Beliebte Banken für Firmengründung: Emirates NBD, Mashreq, RAKBANK. Rechne mit 2-4 Wochen für die Kontoeröffnung.

Schritt 7: Visa beantragen

Nach Lizenz-Erhalt kannst du dein Residency Visa beantragen. Ein Residence Visa ist erforderlich, um in den VAE leben und arbeiten zu können, und wird in der Regel durch die Gründung einer Firma in Dubai erlangt. Die Visa-Berechtigung ist eine wichtige Voraussetzung für die Firmengründung und den dauerhaften Aufenthalt in Dubai. Die Erteilung von Aufenthaltsvisa für Eigentümer und Mitarbeiter ist in Dubai einfach und transparent.

Du musst nach Dubai fliegen, medizinische Tests absolvieren (HIV, Tuberkulose, etc.), Fingerabdrücke abgeben und die Emirates ID beantragen. Das gesamte Verfahren dauert in der Regel 2-4 Wochen.

Unsere Experten unterstützen dich mit individueller Beratung bei allen Schritten der Visa-Beantragung und klären dich über die Voraussetzungen und den Ablauf der Visa-Erteilung auf. Fordere jetzt ein unverbindliches Angebot an, um die passende Strategie für deine Firma in Dubai und dein Visum zu erhalten.

Schritt 8: Fertig!

Deine Dubai-Firma ist offiziell aktiv. Du hast Lizenz, Visa, Bankkonto.

Der Ablauf der Firmengründung ist damit abgeschlossen und der erfolgreiche Start deines Unternehmens in Dubai ist gesichert. Für einen reibungslosen Start ist es entscheidend, von Anfang an auf die richtige Struktur zu achten, alle relevanten Regelungen einzuhalten und sich auf die Unterstützung von Experten zu verlassen. Eine professionelle Beratung hilft dir, individuelle Lösungen zu finden und Risiken zu minimieren. Fordere jetzt dein persönliches Angebot an, um optimal von den Vorteilen einer Firmengründung in Dubai zu profitieren.

Gesamtdauer: Im besten Fall 4-6 Wochen. Realistisch: 2-3 Monate bei Erstgründung.

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