Firma in Dubai gründen: Ablauf, Kosten & Fallstricke
Firma in Dubai gründen: Ablauf, Kosten, Freezone vs. Mainland und alle Stolperfallen. Der praktische Guide für deine Unternehmensgründung 2026.

Inhaltsverzeichnis5 Kapitel
Du kennst das Szenario: November in Deutschland, grauer Himmel, und auf Instagram siehst du wieder diese Unternehmer mit ihren Dubai-Companies. Sonne, Pool, null Steuern. Klingt verlockend, oder? Hier kommt die Realität. So einfach ist es nicht.
Die Wahrheit über Dubai-Firmengründungen ist vielschichtiger. Aber genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick. Dubai ist mehr als ein Steuerparadies. Die Stadt ist eine bedeutende Metropole und ein globales Wirtschaftszentrum, das durch seine strategische Lage und seine wirtschaftliche Bedeutung viele Vorteile für Unternehmensgründer bietet.
Dubai funktioniert nicht allein als Steuerparadies für Leute, die dem deutschen Fiskus entfliehen wollen. Es ist ein knallharter Business-Standort mit echten Chancen, aber auch mit Fallen, die teuer werden können. Eine Dubai-Firma kann dein Leben verändern. Oder dich ein Vermögen kosten. Die Menschen in Dubai prägen die Entwicklung der Stadt, allen voran die vielen internationalen Fachkräfte, Expats und Experten aus aller Welt, und machen sie zu einem einzigartigen Wirtschaftsstandort.
Das Feedback ist eindeutig: Die Hälfte ist begeistert, die andere Hälfte bereut den Schritt. Der Unterschied liegt in der Vorbereitung und in den richtigen Informationen. Die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen in Dubai sind eng mit den arabischen Emiraten verbunden. Wer die Besonderheiten der gesamten Region versteht, gründet deutlich sicherer.
Dieser Guide erklärt dir jeden Aspekt der Dubai-Firmengründung. Ohne Schönfärberei, ohne Dubai-Romantik. Nur Fakten, echte Kosten und praktische Einblicke. Die Inhalte sind umfassend, aktuell und auf die wichtigsten rechtlichen, steuerlichen und beruflichen Fragen zugeschnitten. Zusätzlich findest du einen Vergleich der Gesellschaftsformen und Standorte, damit du die beste Entscheidung für deine Firmengründung treffen kannst.
Warum überhaupt eine Firma in Dubai?
Die Grundfrage lautet: Was spricht für Dubai statt für einen deutschen Standort?
Die naheliegende Antwort sind die Steuern. Dubai bietet unter bestimmten Bedingungen tatsächlich niedrige Unternehmenssteuern. Seit Juni 2023 gibt es eine Corporate Tax von neun Prozent auf Gewinne über 375.000 AED (etwa 94.000 Euro). Verglichen mit deutschen Steuersätzen aus Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag bleibt das attraktiv. Dazu kommt, dass Privatpersonen in den Vereinigten Arabischen Emiraten keine Einkommensteuer zahlen und ihr Einkommen damit steuerfrei bleibt. Auch auf Gehälter, Dividenden und Kapitalerträge fallen für Unternehmer keine Steuern an.
Die Steuern sind aber nur ein Aspekt.
Dubai erschließt dir den gesamten Middle-East-Markt. Die geografische Lage zwischen Europa, Asien und Afrika ist strategisch perfekt. Als Wirtschaftszentrum am Golf wirkt Dubai wie ein Tor zwischen den aufstrebenden Märkten des Ostens und den etablierten Märkten des Westens. Die Infrastruktur gehört zu den modernsten der Welt. Der Flughafen zählt zu den größten international. Die Stadt ist sicher, technologisch fortschrittlich und multikulturell. Und die Bürokratie läuft schneller als in Deutschland, sobald du das System verstanden hast.
Digitale Nomaden und Online-Unternehmer wählen Dubai, weil sie von dort global arbeiten können. Business läuft auf Englisch, die Expat-Community ist lebendig. Wer dauerhaft nach Dubai auswandern möchte, muss zusätzlich Wohnungssuche, Schulen für die Kinder und die alltäglichen Behördengänge einplanen. Für viele ist die Auswanderung auch wegen der Steuervorteile und der Steuerfreiheit auf das Einkommen attraktiv.
Das klingt vielversprechend.
Das Steuersystem der Vereinigten Arabischen Emirate ist unternehmensfreundlich aufgebaut. Neben der niedrigen Unternehmenssteuer profitieren Unternehmen in bestimmten Freezones von Steuerbefreiungen. Für Privatpersonen gilt weiterhin die vollständige Steuerfreiheit auf das Einkommen, denn eine Einkommensteuer gibt es schlicht nicht.
Aber Dubai passt nicht zu jedem. Wenn dein Geschäftsmodell deutsche Vor-Ort-Betreuung verlangt, bringt eine Dubai-Firma wenig. Und ohne echte Präsenzbereitschaft in Dubai wird es kompliziert. Wer glaubt, eine Dubai-Firma zu gründen und gemütlich in Deutschland zu bleiben, liegt falsch. Das deutsche Finanzamt prüft genau.
Wer sein Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten gründet, hat im Vergleich zu vielen anderen Ländern echte Vorteile. Dazu gehören das günstige Steuersystem, die Steuerfreiheit auf das Einkommen und die insgesamt unternehmerfreundlichen Rahmenbedingungen.
Die zwei wichtigsten Zonen: Freezone vs. Mainland
Dubai bietet verschiedene Gesellschaftsformen: Mainland, Free Zone und Offshore.
Überblick über die Gesellschaftsformen
- Mainland: Unternehmen dürfen im gesamten Inland der VAE tätig sein. Die Limited Liability Company (LLC) ist die gängigste Rechtsform für Mainland-Firmen in Dubai. Sie bietet eine flexible Struktur mit Haftungsbeschränkung. Beim Start kommt es darauf an, die richtige Struktur zu wählen und alle gesetzlichen Regelungen einzuhalten. Die Gründung läuft über mehrere Schritte, bei denen du Risiken wie rechtliche Hürden und steigende Kosten im Blick behalten solltest. Ein erfahrener Berater hilft dir, die passende Gesellschaftsform zu finden und diese Risiken klein zu halten.
- Free Zone: Unternehmen in speziellen Wirtschaftszonen mit besonderen Vorteilen. In den Freezones gibt es verschiedene Geschäftsbereiche, für die jeweils eigene Lizenzen und Genehmigungen nötig sind. Gerade im Bereich Logistik bieten viele Freezones Standortvorteile durch moderne Infrastruktur und steuerliche Erleichterungen.
- Offshore: Offshore-Firmen dürfen nicht im Inland tätig sein. Sie eignen sich für Holding-Strukturen und für den Vermögensschutz.
Freezone: der Klassiker für internationale Unternehmer
Freezone-Gründungen sind bei Ausländern am beliebtesten. Dubai hat über 30 verschiedene Freezones, und jede hat ihren eigenen Schwerpunkt. In diesen Freezones gehört das Unternehmen zu 100 Prozent dem ausländischen Gründer, und Export- sowie Importzölle fallen weg. Am bekanntesten sind DMCC, IFZA, DAFZA und Dubai CommerCity (für E-Commerce).
Vorteile Freezone:
- Kein lokaler Partner nötig
- Vollständiges Firmeneigentum
- Komplette Gewinnausschüttung möglich
- Schnelle Gründung (oft binnen Tagen)
- Visa für Geschäftsführer und Mitarbeiter inklusive (die Visa-Berechtigung ist eine wichtige Voraussetzung, um in den VAE zu leben und zu arbeiten)
- Keine Körperschaftsteuer und keine Unternehmenssteuern für Free-Zone-Unternehmen, sofern sie die Qualifikationskriterien erfüllen
Freezone: Nachteile und passende Geschäftsmodelle
Viele Freezones bieten spezialisierte Unterstützung und Infrastruktur für Bereiche wie Logistik, FinTech, Medien oder E-Commerce. Gerade im Logistik-Sektor profitieren Unternehmen von modernster Infrastruktur und steuerlichen Vorteilen. Welche Freezone die richtige ist, macht vor allem bei der Kontoeröffnung einen Unterschied, denn die Banken stellen sehr unterschiedliche Anforderungen. Ein erfahrener Berater hilft dir, die passende Freezone einzuschätzen, und unterstützt dich beim Visa-Antrag und bei der Kontoeröffnung. Dazu kommen maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Geschäftsbereiche, die dir den Einstieg in den Markt erleichtern.
Nachteile Freezone:
- Direktverkauf auf dem lokalen Emirate-Markt nicht möglich
Passende Geschäftsmodelle für Freezone
- Digitale Unternehmer, E-Commerce, Consulting, IT-Services, Online-Marketing, Export-Import
Mainland: für echtes lokales Business
Mainland-Firmen sind im "normalen" Dubai angemeldet, also außerhalb der Freezones. Die gängigste Rechtsform ist die Limited Liability Company (LLC). Sie beschränkt die Haftung der Gesellschafter und lässt sich besonders flexibel strukturieren.
Vorteile Mainland:
- Geschäfte überall in den Emiraten ohne Einschränkungen
- Kein lokaler Sponsor mehr nötig (seit 2021 in den meisten Branchen)
Mainland: Nachteile und passende Geschäftsmodelle
Nachteile Mainland:
- Aufwändiger Genehmigungsprozess
- Höhere Kosten
- Oft physisches Büro erforderlich; ab einem Gewinn von 375.000 AED unterliegen Mainland-Firmen der Körperschaftsteuer.
- Für die Gründung einer Mainland-Firma ist in der Regel ein lokaler Sponsor erforderlich.
Passende Geschäftsmodelle für Mainland
Achte besonders auf die tatsächliche Geschäftsleitung. Sie entscheidet über die steuerliche Einordnung nach dem Außensteuergesetz (AStG) und darüber, wo dein Lebensmittelpunkt liegt. Wer in Deutschland wohnt, kann steuerlich weiterhin hier verpflichtet sein, solange Geschäftsleitung oder Lebensmittelpunkt nicht eindeutig nach Dubai verlagert wurden. Eine saubere Dokumentation und Struktur ist deshalb Pflicht, sonst drohen steuerliche Risiken.
- Immobilien, Restaurants, Einzelhandel, lokale Dienstleistungen
- Geschäftsmodelle mit Mainland-Lizenzpflicht
- In allen relevanten Bereichen brauchst du lokale Genehmigungen, und die Wahl des richtigen Bereichs entscheidet darüber, was du geschäftlich machen darfst.
- Ein funktionierendes Firmenkonto ist für Mainland-Firmen Pflicht, denn die Banken stellen feste Anforderungen an die Unternehmensstruktur und an die gewählten Bereiche.
Offshore-Gesellschaften
Offshore-Firmen dürfen nicht im Inland tätig sein. Für Holding-Strukturen und den Vermögensschutz sind sie aber ideal. Ihre Struktur unterliegt eigenen Regelungen, die vor allem auf internationale Geschäfte und steuerliche Optimierung ausgelegt sind. Halte die jeweiligen gesetzlichen und behördlichen Vorgaben genau ein, denn Offshore-Firmen müssen strenge Anforderungen erfüllen und passen nicht zu jeder Geschäftstätigkeit.
Eine Offshore-Struktur bringt auch Risiken mit sich, etwa rechtliche Unsicherheiten, steigende Kosten und steuerliche Fragen. Wichtig ist vor allem: Die VAE haben kein Doppelbesteuerungsabkommen mehr mit Deutschland. Gilt dein Unternehmen in beiden Ländern als steuerpflichtig, kann es doppelt besteuert werden. Eine fundierte Bewertung und eine individuelle Beratung durch erfahrene Experten sind deshalb Pflicht, damit du die passende Struktur wählst und die Risiken klein hältst.
Wir begleiten dich bei der Gründung und der Verwaltung von Offshore-Firmen. Unsere Experten unterstützen dich bei jedem Schritt, von der Auswahl der richtigen Struktur über die Einhaltung der Regeln bis hin zur Beantragung von Lizenzen und Bankkonten. Fordere jetzt dein persönliches Angebot an.
Im Vergleich zu Freezone- und Mainland-Gesellschaften gelten für Offshore-Firmen andere steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen. Freezone- und Mainland-Strukturen eignen sich für das operative Geschäft und für lokale Präsenz. Offshore-Gesellschaften dienen dagegen vor allem dem internationalen Vermögensschutz und der Steueroptimierung. Wer die Gesellschaftsformen und ihre Vorteile vergleicht, entscheidet am Ende deutlich sicherer.
Die meisten deutschen Unternehmer starten mit einer Freezone. Das ist einfacher, günstiger und flexibler. Mainland wird relevant, wenn das Business wächst und die lokale Präsenz wichtiger wird.
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Die Lizenz: Was passt zu deinem Geschäftsmodell?
Jede Dubai-Firma braucht eine Lizenz. Sie legt fest, welche Geschäftsaktivitäten dir erlaubt sind, und muss zu den Bereichen passen, in denen du tätig sein willst. Welche Lizenz die richtige ist, macht einen großen Unterschied, denn für die verschiedenen Bereiche gelten eigene Regeln und Genehmigungen. Damit die Lizenzierung klappt, müssen diese gesetzlichen Vorgaben eingehalten sein und die Struktur deines Unternehmens dazu passen. Die falsche Lizenz kostet dich später viel Geld.
Ein erfahrener Berater hilft dir, die optimale Lizenz auszuwählen und Risiken klein zu halten. Die Auswahl an Lizenzen ist groß, und für den Antrag musst du wichtige Dokumente wie das Memorandum of Association (MoA) und die Trade License einreichen.
Die drei Haupttypen von Lizenzen
Innerhalb dieser Kategorien gibt es hunderte konkreter Aktivitäten. Du kannst mehrere davon kombinieren. Eine Firma darf zum Beispiel E-Commerce und Consulting betreiben, das gibst du einfach bei der Gründung an.
Ein praktischer Tipp: Denk nicht nur an dein aktuelles Geschäftsmodell, sondern an die nächsten zwei bis drei Jahre. Willst du später auch physische Produkte verkaufen? Dann nimm die Aktivität gleich mit auf. Das kostet kaum mehr und spart dir später Aufwand.
Ein Hinweis noch: Die passende Lizenz und die optimale Struktur für dein Unternehmen suchst du am besten mit fachkundiger Unterstützung aus. Eine gute Beratung hilft dir, die richtigen Entscheidungen für deine Bereiche zu treffen und alle Regeln einzuhalten.
- Commercial License für Handel und E-Commerce. Du brauchst sie, wenn du Produkte kaufst und verkaufst, also für Import, Export, Online-Shops und Großhandel. Für viele Online-Unternehmer ist das die Standardlizenz. Gerade hier kommt es darauf an, die passende Struktur zu wählen und alle relevanten Regeln einzuhalten, denn die einzelnen Bereiche stellen eigene Anforderungen und verlangen eigene Genehmigungen.
- Professional License für Dienstleistungen. Sie deckt Consulting, Marketing, IT-Services und alle Beratungsformen ab und ist ideal für Freiberufler und Agenturen. Auch hier sind die richtige Struktur und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben wichtig, damit du Risiken klein hältst und die Grenze zwischen Privatperson und Firma sauber ziehst.
- Industrial License für Produktion und Herstellung. Du brauchst sie nur bei tatsächlicher Produktion, für die meisten ist sie also irrelevant. Auch hier gelten besondere Regeln, die du beachten musst.
Kosten der Firmengründung: Was kommt wirklich auf dich zu?
Die ehrliche Antwort: Das hängt von vielen Faktoren ab.
Hier sind realistische Zahlen ohne Schönfärberei. Um die tatsächlichen Kosten deiner Firmengründung in Dubai zu kennen, solltest du ein individuelles Angebot einholen und die verschiedenen Optionen vergleichen. Bewerte die Kostenstruktur am besten gemeinsam mit einem Berater, dann findest du die Lösung, die zu dir passt. Denk dabei auch an die Risiken einer ungenauen Kostenplanung. Eine fundierte Einschätzung hilft dir, unerwartete Kosten und rechtliche Hürden zu vermeiden.
Freezone-Setup
Damit du die tatsächlichen Kosten richtig einschätzt und das passende Angebot bekommst, lohnt sich ein Gespräch mit einem erfahrenen Berater. Er geht auf deine individuellen Anforderungen ein und erstellt dir ein maßgeschneidertes Angebot.
Gesamtkosten im ersten Jahr: 22.000 bis 42.000 AED, also etwa 5.500 bis 10.500 Euro
- Lizenzgebühren: 10.000 bis 15.000 AED (ca. 2.500 bis 3.750 Euro) pro Jahr
- Flexi-Desk oder virtuelles Büro: 5.000 bis 10.000 AED (ca. 1.250 bis 2.500 Euro) pro Jahr
- Visa (für dich als Geschäftsführer): 3.000 bis 5.000 AED (ca. 750 bis 1.250 Euro) einmalig
- Emirates ID, Gesundheitscheck und Ähnliches: 1.000 bis 2.000 AED (ca. 250 bis 500 Euro)
- Agent- oder Setup-Service: 3.000 bis 10.000 AED (ca. 750 bis 2.500 Euro), je nach Umfang der Betreuung
Mainland-Setup
- Lizenzgebühren und Büro: 15.000 bis 30.000 Euro im ersten Jahr, je nach Branche und Büro-Anforderungen. Für eine genaue Einschätzung der Kosten holst du am besten ein individuelles Angebot ein und setzt auf die Beratung durch erfahrene Experten, damit du die optimale Lösung für deine Firmengründung in Dubai findest.
Laufende Kosten (ab Jahr 2)
Jährlich ab Jahr 2: 25.000 bis 55.000 AED, also etwa 6.000 bis 14.000 Euro.
Versteckte Kosten:
Die laufenden Kosten schwanken je nach Situation stark. Eine Beratung durch erfahrene Experten lohnt sich deshalb, denn so bekommst du ein passendes Angebot und schätzt die tatsächlichen Kosten realistisch ein. Ein Berater erkennt Risiken in deiner Kostenplanung und hält sie klein. Fordere jetzt ein individuelles Angebot an und finde die Lösung, die zu dir passt.
Eine Dubai-Firma zu gründen ist nicht billig. Wer behauptet, das gehe für 3.000 Euro, verschweigt wichtige Kostenpunkte. Verglichen mit der Steuerersparnis in Deutschland kann sich das bei sauberem Setup trotzdem stark lohnen.
- Lizenzverlängerung: 10.000 bis 15.000 AED
- Büro oder Adresse: 5.000 bis 10.000 AED
- Visa-Verlängerung: 3.000 bis 5.000 AED
- Buchhaltung: 6.000 bis 24.000 AED (500 bis 2.000 Euro pro Monat), je nach Komplexität
- Emirates ID Renewal: ca. 1.000 AED
- Regelmäßige Flüge nach Dubai
- Krankenversicherung (Visa-Pflicht)
- Eventuell Wohnung bei längeren Aufenthalten
Der Gründungsprozess: Schritt für Schritt
Schritt 1: Freezone oder Mainland wählen
Für Online-Business ist eine Freezone meist die bessere Wahl. Die Entscheidung zwischen Freezone und Mainland triffst du aber am besten nach einer fundierten Beratung, denn so fließen deine individuellen Anforderungen, die steuerlichen Vorteile und die Unternehmensstruktur in die Wahl ein. Vergleiche die Gesellschaftsformen, also Offshore, Free Zone und Mainland, und schätze sie ab, dann findest du die passende Lösung. Welche Freezone die richtige ist, entscheidet über den Erfolg deines Unternehmens in Dubai, weil jede Zone andere Vorteile bietet. Fordere jetzt ein individuelles Angebot an und hol dir die beste Strategie für deine Firmengründung.
Schritt 2: Freezone aussuchen
Nicht alle Freezones sind gleich. Vergleiche sie deshalb sorgfältig, denn jede Zone bietet andere Vorteile, andere steuerliche Aspekte und andere Strukturen. DMCC ist teurer, aber angesehen. IFZA ist günstiger und wird von vielen Gründungsagenturen empfohlen. Dubai CommerCity passt perfekt für E-Commerce, aber eben nur für diese Branche. Die falsche Freezone kann dich teuer zu stehen kommen, vor allem bei Lizenzierung und Geschäftstätigkeit. Hol dir deshalb eine persönliche Beratung durch erfahrene Experten, dann bekommst du eine individuelle Einschätzung und ein Angebot, das zu dir passt. Diese Entscheidung lässt sich nur schwer rückgängig machen.
Schritt 3: Firmenname und Aktivitäten festlegen
Dein Firmenname braucht eine Genehmigung. Bestimmte Wörter sind verboten, etwa "Royal" oder "Emirates" ohne Sondergenehmigung. Außerdem darf der Name bestehenden Namen nicht zu ähnlich sein. Die Freezone prüft das. Achte schon bei der Wahl des Firmennamens und beim Festlegen der Aktivitäten auf die geltenden Regeln und auf eine passende Struktur für die verschiedenen Bereiche deines Unternehmens.
Gleichzeitig legst du die Business-Aktivitäten fest. Denk hier langfristig. Lass dich vorab gut beraten, dann wählst du die richtige Struktur und erfüllst alle gesetzlichen Anforderungen. Eine gute Beratung hilft dir, die passenden Bereiche und Aktivitäten festzulegen und Risiken zu vermeiden.
Schritt 4: Dokumente vorbereiten
Du brauchst:
Achte darauf, dass die Dokumente den aktuellen Regeln in Dubai entsprechen und klar strukturiert sind, damit sie die Anforderungen der Behörden erfüllen. Ein erfahrener Berater ist dabei eine große Hilfe, denn so vermeidest du Fehler und bereitest alle nötigen Unterlagen korrekt vor.
Die meisten Dokumente musst du beglaubigen und ins Englische übersetzen lassen. Das dauert.
- Reisepass (beglaubigte Kopie)
- Adressnachweis (z.B. Stromrechnung, nicht älter als drei Monate)
- Businessplan (manchmal, je nach Freezone)
- Lebenslauf
- Eventuell Referenzen oder Qualifikationsnachweise (bei der Professional License)
Schritt 5: Lizenz beantragen
Dein Agent oder du selbst reicht alles bei der Freezone ein. Halte dabei die Regeln der Freezone genau ein und wähle eine passende Struktur für dein Unternehmen, sonst klappt der Lizenzantrag nicht. Ein erfahrener Berater begleitet dich dabei, damit alle Anforderungen erfüllt sind und der Prozess reibungslos läuft. Die Freezone prüft die Unterlagen, stellt Rückfragen und genehmigt am Ende. Das dauert je nach Freezone 3 bis 14 Tage.
Schritt 6: Bankkonto eröffnen
Ohne funktionierendes Firmenkonto kann eine Firma in Dubai nicht arbeiten, denn ein Bankkonto ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Antrag kann allerdings anstrengend werden, vor allem wenn du in einer weniger anerkannten Freezone gegründet hast. Das bringt zusätzliche Risiken und kann zu Ablehnungen oder Verzögerungen führen. Für die Kontoeröffnung brauchst du in der Regel ein gültiges Residence Visa und eine Emirates ID.
Dubai-Banken sind extrem vorsichtig geworden. Du musst meist persönlich erscheinen, einen Businessplan vorlegen und deine Einkommensquellen belegen. Manche Banken lehnen ohne Begründung ab. Eine Beratung durch erfahrene Experten hilft dir, die Risiken klein zu halten, die passende Bank zu finden und alle Anforderungen korrekt zu erfüllen. Nutze unser Angebot für eine individuelle Beratung und eine Einschätzung deiner Möglichkeiten, dann gelingt die Kontoeröffnung.
Beliebte Banken für die Firmengründung sind Emirates NBD, Mashreq und RAKBANK. Rechne mit 2 bis 4 Wochen für die Kontoeröffnung.
Schritt 7: Visa beantragen
Sobald du die Lizenz hast, kannst du dein Residency Visa beantragen. Das Residence Visa brauchst du, um in den VAE zu leben und zu arbeiten, und in der Regel bekommst du es über die Gründung einer Firma in Dubai. Die Visa-Berechtigung ist eine wichtige Voraussetzung für die Firmengründung und für den dauerhaften Aufenthalt. Aufenthaltsvisa für Eigentümer und Mitarbeiter werden in Dubai einfach und transparent erteilt.
Du musst nach Dubai fliegen, medizinische Tests absolvieren (etwa auf HIV und Tuberkulose), Fingerabdrücke abgeben und die Emirates ID beantragen. Das gesamte Verfahren dauert in der Regel 2 bis 4 Wochen.
Unsere Experten begleiten dich bei jedem Schritt der Visa-Beantragung und erklären dir die Voraussetzungen und den Ablauf der Visa-Erteilung. Fordere jetzt ein unverbindliches Angebot an und hol dir die passende Strategie für deine Firma in Dubai und dein Visum.
Schritt 8: Fertig!
Deine Dubai-Firma ist offiziell aktiv. Du hast Lizenz, Visa und Bankkonto.
Damit ist die Firmengründung abgeschlossen und dein Unternehmen in Dubai ist startklar. Für einen reibungslosen Start kommt es darauf an, von Anfang an die richtige Struktur zu wählen, alle relevanten Regeln einzuhalten und dich auf erfahrene Berater zu verlassen. Eine gute Beratung hilft dir, individuelle Lösungen zu finden und Risiken klein zu halten. Fordere jetzt dein persönliches Angebot an und nutze die Vorteile einer Firmengründung in Dubai optimal aus.
Gesamtdauer: im besten Fall 4 bis 6 Wochen. Realistisch sind bei einer Erstgründung 2 bis 3 Monate.
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